Lippitz: "Meine Wahl war korrekt"
Die Wiederwahl von Werner Lippitz zum Präsidenten des Kärntner Fußballverbandes wurde vom ASK angefochten. Lippitz spricht sich nun für einen neutralen Schlichtungsvorsitzenden aus.

Foto © GEPAWerner Lippitz
Herr Lippitz, Ihre Wiederwahl zum Präsidenten des Kärntner Fußballverbandes wurde vom ASK angefochten. Können Sie erklären, wie der Verband nun weiter vorgeht?
Werner Lippitz: Ja, die Wahl wurde angefochten und ich habe die Angelegenheit an unseren Rechtsausschuss weitergeleitet. Der sieht sich das an, dann sehen wir weiter. Innerhalb von sechs Monaten muss dann eine Schlichtungskommission einberufen werden.
Wie soll der Eindruck vermieden werden, dass alles hinter verschlossenen Türen verbandsintern abgewickelt wird, also zugunsten Ihrer Person, ohne dass ein Eingriff von außen möglich ist?
Lippitz: Es kann ja schon der Rechtsausschuss feststellen, dass etwas nicht in Ordnung war. Dann wäre auch ohne Schlichtungsstelle eine Neuwahl denkbar. Es muss aber nicht eine komplett neue Jahreshauptversammlung oder Wahl geben. Es kann auch sein, dass nur über eine Position, zum Beispiel die des Vizepräsidenten, neu abgestimmt wird. Kommt es zur Einberufung einer Schlichtungskommission, werde ich beim ÖFB darum ersuchen, dass ein neutraler Schiedsgerichtsvorsitzender eingesetzt wird.
Der ASK hat in der Anfechtung sowohl den Wahlvorschlag als auch den Wahlvorgang und die Stimmenauszählung als statutenwidrig bezeichnet. Ist die Wahl Ihrer Meinung nach korrekt abgelaufen?
Lippitz: Meiner Meinung nach war alles korrekt, weil zum Beispiel der Unterliga-Ausschuss meine Person fristgerecht vorgeschlagen hat. Ob das auch auf die anderen Personen zutrifft, kann ich noch nicht beurteilen.
Und die Auszählung?
Lippitz: Darüber wird der Rechtsausschuss befinden.















