Neue Anlaufstelle für Pflegebedürftige
In Wolfsberg und St. Veit gibt es schon länger ein kostenloses Pflege- und Gesundheitsservice. Seit Februar hat auch in Klagenfurt eine Beratungsstelle mit drei Mitarbeitern eröffnet.

Foto © Stadtpresse/Julia Glinik Birgit Reibnegger und Jasmin Brandstätter vom PGS (Pflege-und Gesundheitsservice Klagenfurt) mit Bürgermeister Christian Scheider, LR Christian Ragger und Astrid Miller-Aichholz vom Klagenfurter Gesundheitssprengel stellten den neuen Service vor. (v.l.)
Wenn ältere Menschen krank werden oder es bereits sind, stehen deren Angehörige oft mit Fragen zum Thema Pflege, finanzielle Unterstützung, Betreuung und dergleichen da. Deshalb hat das Land vor zwei Jahren in Wolfsberg das Pilotprojekt "Pflege- und Gesundheitsservice" (PGS) initiiert. "Das ist eine Anlaufstelle, die rasch und kompetent pflegenden Angehörigen zur Seite steht", sagt Soziallandesrat Christian Ragger (FPK).
Seit Februar gibt es nach Wolfsberg und St. Veit die kostenlose Service- und Beratungsstelle mit drei Mitarbeitern auch in Klagenfurt. "Der Sozial- und Gesundheitssprengel des Magistrates ist hier Koordinations- und Drehscheibe für den Bürger", so Sozialreferent Bürgermeister Christian Scheider (FPK). Unterstützt wird das PGS mit einer Datenbank der Telekom, die eine elektronische Krankenakte erstellt. "Dadurch soll stärker auf die individuelle Versorgung eingegangen werden", sagt Ragger. Bis Ende des Jahres soll das PGS auch in Villach, Spittal, Feldkirchen und Völkermarkt an den Start gehen. Von den jährlichen Kosten von 1,8 Millionen Euro zahlt das Land 800.000, den Rest steuert das Sozialministerium bei.
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Bahnhofstraße 35, Klagenfurt. Mo. bis Fr., 8 bis 12 Uhr, Nachmittag nach Vereinbarung. Tel. (0 46 3) 50 24 65.













