Wasser predigen und auch trinken
Stadtwerke Klagenfurt und Udine präsentierten ihr gemeinsames EU-Wasserschutz-Projekt.

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Passend zum gestrigen Weltwassertag verwandelten die Klagenfurter Stadtwerke (STW) den Alten Platz in eine kleine, bunte "Wasserwelt". Neben Wassershows, Hupfburg, Experimenten, Gratis-Trinkwasserverkostungen und einem Wasserlehrpfad für Schüler gab es vor allem Informationen über geplante Maßnahmen, um die vorhandenen Grundwasserressourcen nachhaltig zu schützen.
Um dem Vorhaben gerecht zu werden, haben sich die STW im Oktober 2010 mit den Stadtwerken Udine (Amga) zusammengeschlossen und ein grenzüberschreitendes EU-Projekt gestartet. Bis Ende 2013 sollen durch intensiven Austausch von Know-how Methoden gefunden werden, um Wasserverluste künftig zu minimieren und das Lebensmittel nachhaltig zu sichern. Während sich Udine vor allem mit der Wasserqualität beschäftigt, widmet sich Klagenfurt der Online-Erfassung von Lecks. "Nachts sind wir mit Autos unterwegs und entwickeln ein automatisiertes Messverfahren für das Leitungssystem. So können wir frühzeitig Wasserverluste im Netz erkennen und Probleme aufspüren", erklärten STW-Prokurist Reinhold Luschin und Wasserwerk-Leiter Erich Plimon. Die Interreg-Projektkosten von einer Million Euro teilen sich die EU und das Land Kärnten.
Doch nicht nur zahlreiche Interessierte zog die "Wasserwelt" gestern an. Auch Kritiker ließen nicht auf sich warten und verteilten Flyer gegen die Privatisierung des Wassers. Stadtwerke-Sprecher Harald Raffer kontert: "Wir hatten und haben nicht vor, das Wasser zu privatisieren."













