Land lädt zum Pendlergipfel
Landeshauptmann Dörfler hat am Donnerstag zum Pendlergipfel geladen. Vor allem in Klagenfurt werden die Park&Ride angebote nicht angenommen, obwohl 30.000 Kärntner täglich in die Stadt pendeln. Die Sozialpartner bemängeln, dass sie nicht eingeladen wurden.

Foto © Weichselbraun
Übervolle Parkplätze im Zentrum, aber gähnend leere "Park & Ride"-Anlagen an den Stadteinfahrten. Klagenfurt wird dem Pendleransturm nicht mehr Herr. Kein Wunder: 30.000 Kärntner aus anderen Gemeinden (Schüler nicht mitgerechnet) fahren jeden Werktag in die Landeshauptstadt, weil sich hier ihr Arbeitsplatz befindet.
Um gemeinsam Lösungen zu suchen, hat Landeshauptmann und Verkehrsreferent Gerhard Dörfler Verantwortliche von Stadt, Stadtwerken und ÖBB am Donnerstag zu einem Pendlergipfel geladen. "Möglicherweise ist man das Problem bisher falsch angegangen", sagt Dörfler. "Eine Analyse der Pendlerströme im Vorfeld des Gipfels hat klar gezeigt, dass viel mehr Verkehr als bisher vermutet aus den direkten Umlandgemeinden kommt." Einige Orte (siehe Tabelle rechts oben) können bei der Zahl der Pendler nach Klagenfurt sogar Bezirksstädte abhängen.
"Die Bezirksstädte sind durch das Schnellbahnnetz sehr gut an die Landeshauptstadt angebunden", so Dörfler. "Wir müssen uns das nun auch für alle anderen Gemeinden anschauen." Der Landeshauptmann kann sich vorstellen, dass Buslinien der Stadtwerke verlängert und "Park & Ride"-Anlagen im Bezirk errichtet werden. Dörfler: "Wir müssen die Pendler schon dort, wo sie wohnen, zum Umsteigen bewegen."













