Konzerthaus wird saniert
Großer Saal des Klagenfurter Konzerthauses soll um rund 3,1 Millionen Euro umgebaut und endlich mit moderner Technik ausgestattet werden.

Foto © KLZ/TraussnigFür Konzerthausdirektor Franz Widrich geht mit der Sanierung ein kleiner Traum in Erfüllung
Die Glanzzeiten des Großen Saales im Klagenfurter Konzerthaus sind längst vorüber. Das zeigen das abgenützte Mobiliar, die kaputte Beleuchtung, die zu kleine Bühne und die veraltete - zum Teil sogar fehlende - technische Ausstattung.
"Wir konnten vielen Veranstaltern weder den Platz, noch das nötige Equipment bieten. Beleuchtung und Technik müssen die Veranstalter meist selbst mitbringen", klagt Konzerthausdirektor Franz Widrich. Doch damit soll bald Schluss sein. In der heutigen Regierungssitzung soll der Beschluss für die 3,1 Millionen Euro teure Sanierung des Saales fallen. Rund 2,3 Millionen Euro steuert das Land bei, der Rest kommt von der Landesimmobiliengesellschaft (LIG).
Laufender Betrieb
In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 2,5 Millionen Euro in die Sanierung des Konzerthauses gesteckt. Jetzt ist das Herzstück an der Reihe. "Im Zuge dessen wird die Bühne auf 127 Quadratmeter vergrößert. Sie kann auf 140 Quadratmeter erweitert werden", sagt Finanz- und Kulturlandesrat Harald Dobernig (FPK). Zudem sind neue Böden, Wände, schalldichte Außentüren, die modernste Technik sowie 697 Sitzplätze vorgesehen. Im Mai 2013 soll die LIG mit den Arbeiten bei laufendem Betrieb starten und bis spätestens Dezember fertig sein.
Für Widrich geht damit ein kleiner Traum in Erfüllung: "Durch die größere Bühne können wir neue Wege einschlagen und auch Lesungen oder Modeschauen groß aufziehen."
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Bild vergrößernNoch muss Stephan Katzenberger mit einem analogen Mischpult arbeiten Foto © KLZ/Traussnig
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Bild vergrößernDie kaputte Beleuchtung ist eine Zumutung für Darsteller und Besucher Foto © KLZ/Traussnig














