"Schon ganze Systeme von Burn-out befallen"
An einem der schönsten Orte Friauls diskutieren Wissenschaftler über Burn-out.

Foto © KKVon der Sonne geküsst und von Weinbergen umgeben: Hier mitten in den Colli Orientali lässt es sich kreativ denken
Die Abbazia di Rosazzo, die hoch über den Weinbergen der Orientali in Friaul thront, ist nicht nur landschaftlich ein begnadeter Ort. Die Abtei ist mittlerweile zu einem exzellenten Hort der Begegnung von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft geworden. Beim alljährlichen Top-Management-Symposion des Universitäts.Clubs werden dort wissenschaftliche und gesellschaftliche Meilensteine gesetzt.
Heuer befasst sich das Symposion (7. bis 9. Juni 2012) mit einem Thema, das so aktuell ist, wie selten zuvor: "Burn-out von Mensch und Organisation". Dabei hat sich eine Reihe hochinteressanter Vortragender zur Verfügung gestellt. Beispielsweise Franz Josef Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung oder aber Paul Unschuld, Direktor des Horst-Görtz-Stiftungsinstituts für Theorie, Geschichte und Ethik chinesischer Lebenswissenschaften an der Charité in Berlin.
Burn-out gehört bereits zu einer etablierten Krankheit, von der bereits große Teile der Bevölkerung befallen seien. Die Gründe reichen von nicht mehr verkraftbarem Leistungsdruck bis zur Verlustangst von Arbeitsplätzen. Die drastischen Kaputtsparprogramme beziehen sich mittlerweile auf ganze Nationen. "Angesichts immer verzweifelter Rettungsversuche einer offensichtlich gehetzen und lernresistenten Politik ist es nicht mehr abwegig, auch im Zusammenhang mit Organisationen und Systemen von einem Burn-out zu sprechen", sagt Horst Peter Groß, Präsident des Universitäts.Clubs und Organisator des Symposions auf der Abbazia di Rosazzo, und lädt zur Teilnahme ein.
Anmeldungen: Universitäts.Club Wissenschaftsverein, Tel. 04632700 8715, uniclub@aau.at














