Sattelzug steckte fest
Slowenischer Lkw-Fahrer übersah am Donnerstag die Höhenkontrolle für die Unterführung in der St. Ruprechter Straße in Klagenfurt und blieb stecken. Die Berufsfeuerwehr musste den Lastwagen freischneiden.
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Im wahrsten Sinne des Wortes festgesteckt ist Donnerstagnachmittag ein Lkw in Klagenfurt. Der slowenische Lenker hatte in der St. Ruprechter Straße die Höhenkontrolle für die Unterführung übersehen, krachte bei der Durchfahrt mit dem Aufbau des Sattelschleppers gegen den gläsernen Vorbau der Unterführung und konnte schließlich weder vor noch zurück.
Diese unfreiwillige Blockade zog natürlich sofort etliche Schaulustige an, zumal die alarmierte Berufsfeuerwehr Klagenfurt den Lkw regelrecht "frei-schneiden" musste. "Wir mussten Teile des Aufbaus mit dem Winkelschneider entfernen", sagt dazu Einsatzleiter Otto Sommer von der Berufsfeuerwehr, die mit fünf Männern im Einsatz war. Sobald der Sattelzug frei war, konnte er sich letztendlich selbst aus der misslichen Lage befreien. "Das Fahrzeug hat eine Luftfederung, dadurch konnte der Lenker den Lkw absenken und im Rückwärtsgang die Unterführung verlassen", so Sommer. Ursprünglich nahm der Einsatzleiter an, dass der Sattelzug nur mit einem Kran geborgen werden kann.
Keine Konsequenzen
Insgesamt war die Feuerwehr rund eine halbe Stunde im Einsatz und die Unterführung war etwa eine Stunde für den Verkehr gesperrt. Der Bahnverkehr war nicht betroffen, da nicht die Brücke, sondern nur der Vorbau beschädigt wurde. Für den Lenker wird sein Missgeschick keine weiteren Konsequenzen haben. "Den entstandenen Sachschaden deckt die Versicherung und eine Strafe gibt es für ihn nicht", sagt Gruppeninspektor Heinz Kanatschnig von der Verkehrsinspektion der Polizei.














