Spektakuläre Übung im Gericht
Ein Amokläufer "schoss" am Dienstag im Bezirksgericht Klagenfurt auf Frau. Dass es sich dabei um eine Übung handelt, wussten nur wenige.

Foto © Weichselbraun
Schlimme Minuten mussten Dienstag Mittag Mitarbeiter und Besucher des Bezirksgerichtes in Klagenfurt erleben: Plötzlich lief im Gericht ein Mann Amok und schoss um sich. Eine Frau brach mit einem Kopfschuss zusammen. Dass es sich dabei um eine Übung handelt, wussten nur wenige.
"So realitätsnahe wie möglich
"Die Übung sollte so realitätsnahe wie möglich sein", sagt Martina Löbel, Leiterin der Medienstelle des Bezirksgerichtes. Sie ist eine Reaktion auf die Serie von Mordanschlägen in Gerichtsgebäuden. Aufgrund des Großeinsatzes der Polizei, auch die Sondereinheit Cobra rückte an, sorgte die Übung für enormes Aufsehen in der Bevölkerung.
"Es haben sich einige Mitarbeiter sehr erschreckt", sagt Löbel. Nach der Übung hat es eine Nachbesprechung gegeben, auch eine psychologische Betreuung konnte in Anspruch genommen werden. Das Opfer - jene Frau, die einen Kopfschuss erlitt - wurde von einer Polizistin gespielt. Sie war so realitätsnahe geschminkt worden, dass es schwer war das Ganze als Übung zu erkennen. Geschossen wurde übrigens mit Platzpatronen.














