Lebenshilfe sucht freiwillige Helfer
Aufruf: Sportler, Künstler und Bastler sollen ihr Können Menschen mit Behinderung vermitteln.
Viele Menschen mit Behinderung haben einen Herzenswunsch: Sie wollen Teil der Gesellschaft sein und von dieser "ganz normal" behandelt werden. Die Realität sieht oft anders aus. In ihrem Alltag sind viele abgeschottet und fast nur unter ihresgleichen. Die Lebenshilfe, die in Kärnten 280 Klienten betreut, versucht diese unsichtbare Barriere abzubauen, indem sie Freiwillige mit ins Boot holt.
"Wir suchen Sportler, Künstler oder Personen, die zum Beispiel töpfern können und ihr Wissen unseren Klienten vermitteln wollen", sagt Lebenshilfe-Pressesprecherin Anna Tazreiter. Jeder Freiwillige, der sich bei der Klagenfurter Lebenshilfe in der Bahnstraße meldet, kann einmal unverbindlich hineinschnuppern. Entscheidet er sich dafür, wird er eingeschult.
Man könnte aber auch ganz klein beginnen: Im Rahmen der Gesundheitsförderung der Lebenshilfe steht jeden Dienstag zwischen 13 und 14 Uhr in der Bahnstraße Nordic Walking auf dem Programm, wo man sich einfach anschließen kann. "Solche Angebote werden in den anderen Kärntner Lebenshilfe-Standorten gut angenommen, in Klagenfurt bisher allerdings noch nicht so gut", so Tazreiter.
Zum Hineinhören
Bereits Früchte getragen hat die Zusammenarbeit von jungen Musikern mit Lebenshilfe-Klienten. Unter dem Titel "Lebenszeichen" haben sie eine CD (14 Euro) herausgebracht.












