Feuer und Flamme für den Fasching
Mit viel Wai Wai, tollen Kostümen und tausenden Besuchern ließ die Waidmannsdorfer Gilde beim gestrigen Umzug den Fasching ausklingen.
1 / 28
Der närrische Ehrgeiz hatte den Waidmannsdorfer Gildenobmann Günter Brommer heuer gepackt. Wollte er doch, wie berichtet, Kärntens größten Faschingsumzug auf die Beine stellen und die Villacher Narren in die Tasche stecken. Ist es ihm gestern geglückt? Wer weiß, genau nachgezählt haben weder er noch die Polizei. Dennoch sind sie sich bei der Schätzung einig: "Rund 30.000 waren sicher dabei." Auch die Stadtrichter zu Clagenfurth, die die Umzugteilnehmer bewerteten, streuten Brommer Rosen. "Die Beteiligung war sehr gut. Es gab viele tolle Kostüme", sagte etwa Kanzler Wolfgang Winkelbauer.
Ordentlich in Schale beziehungsweise Maske geworfen haben sich auch die Klagenfurter Politiker. Geburtstagskind, Bürgermeister Christian Scheider, gab sich mit den FPK-Kollegen rasant als Rennfahrer-Gruppe. Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz blieb mit ihren Genossen der Parteifarbe treu und stürzte sich als rotgewandetes Musketier ins Getümmel. Ganz politisch gaben sich der Stadtrat Peter Steinkellner mit der ÖVP-Schar. Sie trugen "Kein Hallenbad in der Ostbucht"-T-Shirts. Lockerer waren die Grünen unterwegs. Landesgeschäftsführer Frank Frey und Stadträtin Andrea Wulz gaben die Blumen, während einige andere Grüne sie als Bienen umschwirrten.














-Anzeigen
