Aschermittwoch jetzt in Schwarz
Jetzt bekommt Kärnten wieder einen politischen Aschermittwoch: Nicht die FPK, sondern Franz Pacher als Wirtschaftsbundobmann und sein Bundesobmann Christoph Leitl laden am 22. Feber ins Schloss Maria Loretto in Klagenfurt ein.

Foto © KLZ/TraussnigWirtschaftsbundchef Pacher lädt ein
Der politische Aschermittwoch ist seit Jahren klar und deftig besetzt: In Ried im Innkreis schleuderte über Jahre Jörg Haider Verbalattacken aus, später wurde für die Kärntner Freiheitlichen für ein paar Jahre Althofen zum Ersatz von Ried. In Oberösterreich ist nach wie vor FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Büttenredner.
Jetzt bekommt auch Kärnten wieder einen politischen Aschermittwoch: Nicht die FPK, sondern Franz Pacher als Wirtschaftsbundobmann und sein Bundesobmann Christoph Leitl laden am 22. Feber ins Schloss Maria Loretto in Klagenfurt ein. Im Vorjahr gab es diese Veranstaltung in Graz, für Kärnten ist es eine Premiere der Schwarzen. "Es wird keine Juxpartie. Manches wird mit Augenzwinkern deponiert, grundsätzlich wollen wir den Leuten sagen, wohin wir als Wirtschaftsbund denken. Mit dem Aschermittwoch beginnt ja die Zeit der Einkehr", so Pacher. Er rechnet mit 200 Zuhörern: Wirtschaftsbundfunktionäre und politische Meinungsbildner der ÖVP.
Zum Thema könnte auch die Kärntner ÖVP werden, sagt Pacher. Zum Jahresbeginn hat er in einer "Kurier"-Umfrage deutlich besser abgeschnitten als Parteichef Josef Martinz, der zurückgetretene Landesrat. Vielsagend ist Pachers Antwort auf die Frage, ob er wieder Lust hätte, die Partei zu übernehmen? "Die Frage ist immer, mit wem man etwas gemeinsam machen kann. Es ist nichts, wo ich mit Gewalt hinwill, aber vorstellen kann ich mir alles." Als Kritiker des koalitionären FPK-Anhängselkurses seiner ÖVP war Pacher vor dem Parteitag 2010 Hoffnungsträger der Parteirebellen rund um Klaus Auer. Letztlich schlug sich Pacher wieder auf die Seite von Martinz.










-Anzeigen
