Prozess: 18-Jähriger überfiel Trafik
Ein 18-jähriger Feldkirchner musste sich am Freitag vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der beschäftigungslose Mann überfiel im Dezember eine Klagenfurter Trafik. Mit der Beute wollte er seiner Mutter helfen.

Foto © Weichselbraun
Wie ausführlich berichtet, überfiel der junge Mann mit einer Wollhaube maskiert und einem 30 Zentimeter langen Messer in der Hand im Dezember eine Trafik in der St. Veiter Straße. Die Beute, rund 1000 Euro vor allem in kleinen Scheinen, warf ihm der geschockte Trafikant (24) vor die Füße. Nach dem Überfall lud er seine Mutter zum Essen ein, bezahlte 320 Euro offener Versicherungsprämie der Frau und stellte sich schließlich gegen 17 Uhr selbst der Polizei. Nach Klagenfurt fuhr der 18-Jährige im Auto der Mutter mit. "Ich bekomme da Geld von einer Bekannten", sagte er der Mutter.
Während des Überfalles war die Frau "shoppen". Bei Umfeldermittlungen stießen Ermittler der Raubgruppe im Landeskriminalamt und des Kriminaldienstes im Stadtpolizeikommando auf "Spannungen mit dem Stiefvater", wie es aus Kreisen der Fahnder heißt. Davon soll einiges gerichtlich anhängig sein.
Bei einer Verurteilung wegen Raubes droht ihm eine mehrjährige Gefängnisstrafe.










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