Lese-Quartett führt von Südtirol bis Finnland
Energieunternehmen versorgt wieder mit Lesestoff.

Foto © APAKehrt zurück nach Klagenfurt: Sabine Gruber
Ein furioser Appell "gegen das Verschlampen, Verdrängen und Vergessen" (so das Nachrichtenmagazin "profil") steht am Beginn der Reihe "Kelag erlesen 2012" im Musilmuseum. Sabine Gruber, 1994 Stadtschreiberin in Klagenfurt, kehrt am 28. Februar mit ihrem souverän komponierten Roman "Stillbach oder Die Sehnsucht" nach Klagenfurt zurück. Auf die 1963 in Meran geborene Schriftstellerin folgen drei Autoren, die bereits als Stipendiaten des Literaturkurses in Klagenfurt waren.
Der junge Deutsche Steffen Popp, Jahrgang 1978 und im Vorjahr beim Bachmann-Bewerb mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet, wird sein zweites Romanprojekt vorstellen und damit einen Blick in seine Werkstatt und auf einen unfertigen Text zulassen (16. April).
Der aus einer slowenischen Familie stammende, in Deutschland aufgewachsene und lebende Thomas Podhostnik beschäftigt sich auch in seinem zweiten Roman "Die Hand erzählt vom Daumen" (Termin: 27. September) mit örtlicher und sprachlicher Fremdheit. Und stellt damit die Frage in den Raum: Wie viel kann sich der Fremde unter den Menschen erlauben, bevor er ausgestoßen wird? Zum Abschluss der Reihe im Dezember kündigt der Leiter des Musilmuseums Heimo Strempfl eine "abgefahrene Geschichte" an: "Satus Katze" heißt der Debütroman von Constantin Göttfert. Ein österreichischer Autor reist als Stipendiat nach Finnland, und damit zu Alkoholsucht, Selbstmorden und dem Raunen finnischer Sagen (4. 12.).
Features
Info
www.musilmuseum.at oder www.kulturraum-klagenfurt.at










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