Jugend reflektiert Umgang mit AIDS-Kranken
Am Mittwoch, dem 18. Jänner 2012, wurden im Rathaus in Klagenfurt die Preisträger des zweiten Red Ribbon Contests geehrt. Die Aidshilfe Kärnten hat den Bewerb im Jahr 2010 ins Leben gerufen.

Foto © Stadtpresse/WajandAlle Preisträger mit RK-Präsident Dr. Peter Ambrozy, Bürgermeister Christian Scheider und Aidshilfe-GF Dr. Günther Nagele
Bürgermeister Christian Scheider und der Juryvorsitzende, Rotkreuz-Präsident Peter Ambrozy, konnten Schülern von Klagenfurter Schulen die Urkunden und Preise überreichen. "Ich danke Euch für die engagierte inhaltliche Auseinandersetzung mit dem lebenswichtigen Thema AIDS. Ihr habt in euren verschiedenen Projekten dieses Thema präsentiert, über das die Bevölkerung noch immer viel zu wenig aufgeklärt ist", betonte Bürgermeister Christian Scheider.
Günther Nagele, Geschäftsführer der Aidshilfe Kärnten, bedankte sich bei den Schülern für den Einsatz, denn "ohne Euch wäre nichts heraus gekommen". Weiters bedankte er sich bei seiner Präventionsmitarbeiterin Michaela Wilhelmer für deren Ausbildung jugendlicher Multiplikatoren, und beim Bürgermeister für die Öffnung des Rathauses. Denn in der Vorweihnachtszeit waren die Exponate des Wettbewerbs im Rathaus barrierefrei präsentiert worden.
Die Preisträger sind:
Ali Elkhaiat und seine Mitschüler vom Gymnasium Lerchenfeld – sie gewannen eine Party am Aids-Memorial-Day im Juni, zur Verfügung gestellt von der Aidshilfe Kärnten.
Dana-Yvette Lex und Cornelia Stingl vom Bachmanngymnasium – sie gewannen einen Theaterbesuch mit Logenplatz, zur Verfügung gestellt von Bürgermeister Christian Scheider.
Yvonne Schantl und Alexandra Kratky vom ORG St. Ursula, sowie
Marion Veratschnig, Denise Hinteregger, Arno Koller, Christina Susnik, Marie T. Schumi und Tamara Mandl von der HLW für Sozialberufe – sie gewannen eine Gruppenfahrt zum Freizeitzentrum Kölnbreinsperre, zur Verfügung gestellt von Verbund / Austrian Hydro Power AG.
Die Aidshilfe Kärnten hat den Red Ribbon Contest 2010 ins Leben gerufen. Er soll Jugendliche zum kreativen Umgang mit der Thematik "soziales Aids" motivieren. Denn HIV-Positive müssen häufig mit sozialen Problemen, gesellschaftlicher Diskriminierung und den Ängsten der "Anderen" leben. Ziel der Präventionsarbeit ist auch, bei den "virusfreien" Mitmenschen das Gefühl und das Verständnis zu begründen, dass HIV im alltäglichen Zusammenleben keine Gefahr darstellt.














