VP siedelt in neue Zentrale
Die Landespartei bezieht Büros im Haus der Bauern. Grüne suchen unterdessen Kontakt zur SPÖ.

Foto © KKGoritschnig
Neues Jahr, neue Parteizentrale: Das Kärntner ÖVP-Team mit Geschäftsführer Thomas Goritschnig ist derzeit mit Siedeln beschäftigt. Die kleinen, renovierungsbedürftigen Räume in der Bahnhofstraße 20 in Klagenfurt werden nach 55 Jahren verlassen. Die Schwarzen ziehen im Haus der Bauern in der 8.-Mai-Straße 47 in Klagenfurt ein. Dort gibt es auf 220 Quadratmeter ein moderneres, helleres Raumkonzept. Eigentümer der Räume ist der Bauernbund, der gleich nebenan agiert. An der alten Adresse bleiben das Bürgerbüro, das Europabüro von EU-Abgeordnetem Hubert Pirker und vorerst der Seniorenbund sowie ÖAAB.
Gemeinsam ans Ziel
Mit einem speziellen Wunsch geht der neue grüne Landesobmann Frank Frey ins neue Jahr, er stellt mit Landtagsabgeordnetem Rolf Holub die grüne Doppelspitze. "Ich würde mir wünschen, dass die anderen Parteien mehr auf uns hören. Denn nicht alles ist schlecht, was von anderen kommt." Mit SPÖ-Chef Peter Kaiser ist bereits ein Gesprächstermin geplant. "Wir wollen überlegen, was wir gemeinsam machen könnten." SPÖ, Grüne und auch die ÖVP sind jetzt dafür, dass die Konzentrationsregierung in Kärnten abgeschafft und die Koalitionsregierung eingeführt wird. 2012 wäre das passende Jahr, rechtzeitig vor der Landtagswahl 2014. Ohne FPK geht aber nichts - und die sagt Nein. Auf die Wahl 2014 blickten die Bundesgrünen, als sie sich in Kärnten einmischten und Matthias Köchl motivierten, beim Parteitag gegen Frey anzutreten. Der Hintergrund: Die Bundesgrünen sehen im Parteichef automatisch den Spitzenkandidaten für die nächste Landtagswahl. Frey sieht das gelassen. "Wir haben im Vorfeld ohnehin eine Listenwahl, da werden alle Kandidaten gewählt." Die Entscheidung treffen also die Mitglieder und nicht die Bundesgrünen.














