Blau-roter Haussegen im Magistrat hängt schief
FPK und SPÖ bleiben sich nichts schuldig: Sogar süße Geschenke stoßen nun sauer auf. Grund: Mathiaschitz warf Scheider sinnlose Geldverteilungsaktionen vor. Das ärgerte Scheider so sehr, dass er zum verbalen Gegenschlag ausholte.

Foto © privatDieses Geschenk der SPÖ ärgert die Klagenfurter FPK
Während sich die meisten Klagenfurter mit Weihnachtseinkäufen und geselligem Beisammensein die Zeit bis zum Christkind vertreiben, ist im Rathaus von friedlicher Vorweihnachtszeit wenig zu spüren. Seit einigen Tagen hängt der Haussegen zwischen Bürgermeister Christian Scheider (FPK) und Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) schief. Der Grund: Mathiaschitz warf Scheider sinnlose Geldverteilungsaktionen vor. Das ärgerte Scheider so sehr, dass er zum verbalen Gegenschlag ausholte (wir haben berichtet).
Scheider bekommt jetzt von FPK-Klubobmann Gerhard Reinisch Schützenhilfe. Dieser wirft Mathiaschitz Parteiwerbung auf Kosten der Steuerzahler vor. Sie und SPÖ-Stadtrat Jürgen Pfeiler lächeln nämlich von Schnittenpackungen, die vor Kurzem verteilt wurden. Mathiaschitz will dazu nichts sagen und schickt stattdessen SPÖ-Gemeinderat Manfred Mertel vor: "Die Kritik ist an den Haaren herbeigezogen. Erstens kommt das Geld dafür vom Klub und zweitens ist Weihnachten, da verschenkt jeder eine süße Kleinigkeit", stellt Mertel klar.
Der Krach hat Folgen: Montag hätte das routinemäßige Jour fixe zwischen FPK und SPÖ stattfinden sollen. Dazu kam es nicht. "Kurz vorher kam die Absage", so SPÖ-Klubsekretär Franz Petritz.












