Steigerung ist notwendig
Nur ein Sieg hilft heute den Volleyballerinnen von Wildcats Klagenfurt im Challenge Cup gegen das Team aus Weert weiter.
WEERT. Was zeichnet einen eingefleischten Radfahrer aus? Er fährt bei strömendem Regen frühmorgens durch die Stadt, kämpft dabei gegen heftige Windböen und hat dabei noch ein Lächeln auf den Lippen. So gesehen gestern früh im niederländischen Weert.
In jener 50.000 Einwohner zählenden Stadt nahe der deutschen Grenze, in der die Volleyballerinnen von Atsc Wildcats Klagenfurt heute Abend (19.30 Uhr) im Challenge Cup ihr Auswärtsspiel absolvieren. Und wer glaubt, es sind nur einzelne Wagemutige, die sich bei diesem Wetter in den Straßen tummeln, der irrt. Die großen Parkplätze für Drahtesel sind restlos überfüllt. "Ja, wir sind ein Land der Radfahrer. Wir beginnen schon in sehr jungen Jahren damit", sagt Lennart Stultiens, Präsident des Gastclubs VC Weert. Und wenn man seinen Blick von den leidenschaftlichen Radlern abwendet, dann springen einem als Nächstes die kleinen Backsteinhäuser ins Auge. Vor allem in der malerischen Innenstadt reihen sie sich eng aneinander; kaum eines hat mehr als ein Stockwerk.
Schwächen.
Nach der elfstündigen Busfahrt standen gestern für die Wildkatzen Erholen und eine Trainingseinheit auf dem Programm. Das Ziel für heute Abend ist klar definiert: "Wir wollen gewinnen", sagt Trainer Joze Casar. Im Heimspiel hat man gesehen, dass die Niederländerinnen ihre Schwächen haben, diese heißt es, für den eigenen Vorteil besser auszunützen. "Wir müssen von Beginn an mit dem Service mehr Druck erzeugen und dann auch im Block und in der Verteidigung unser Können abrufen", sagt Casar.
Bei den Niederländerinnen heißt es, vor allem zwei Spielerinnen in Schach zu halten: die beiden Außenangreiferinnen Ester de Vries und Angelique Vergeer. Eine bessere Leistung erwartet sich der Trainer von den beiden Atsc-Legionärinnen Emmy Blouin und Eva Kriegel: "Die beiden waren im Heimspiel nicht überragend." PETRA LERCHBAUMER/WEERT
















