Schneidende Solis und klirrende Riffs
Bugs Henderson begeisterte in Klagenfurt.
Er trägt sie nicht nur eintätowiert am Oberarm, sondern auch auf seinem T-Shirt: seine geliebte Gitarre. Was ja auch kein Wunder ist, denn Bugs Henderson spielt seit seinem sechsten Lebensjahr darauf. Jetzt zählt der Texaner immerhin 68 Jahre, hat schlohweißes Haar und sie hängt immer noch um seinen Hals. Und wie er auf dem türkisfarbenen Instrument zu spielen vermag, davon konnte man sich im Jazzkeller Kamot in Klagenfurt selbst überzeugen: Rau, hart, rasant und vor allem laut. Manche sagen wie ein "Tier"! Obwohl er sich wenig bewegt, spürt man seine ungehobelte Energie, die seit über 50 Jahren zu seinen Markenzeichen zählt. Die "Gitarrenlegende des Bluesrock" musizierte mit Musikern wie B.B. King, Eric Clapton, Ike und Tina Turner, den Allman Brothers und seinem Vorbild und späteren Mentor Freddie King.
Und auch heute noch weiß er, sein Publikum mitzureißen. Im Rahmen der "Südseit'n Blues Nights", veranstaltet von kulturRaum Klagenfurt, faszinierte er mit phänomenaler Technik und Rasanz, mit klirrenden Riffs und schneidenden Soli. Kongenial unterstützt wurde er dabei von seinen "Juniorpartnern", den "Shuffle Kings" Sean Frankhouser am Bass und Cody Norman an den Drums. Neben Eigenkompositionen gab es auch solche von Songschreibern wie B.B. King und den Beatles, von denen Bugs Henderson ein Medley solo vortrug. Und immer mündeten die Nummern im vollen Lokal in den Jubel des Publikums.














