Bestes Konzept für Wohnbau gekürt
Die Klagenfurter Architektin Eva Rubin gewann den Wettbewerb für den Wohnbau in Feschnig.

Foto © privat/Rubin90 Wohneinheiten sollen am Mühlgang in Feschnig entstehen
Sechs Architekturbüros wurden von der Stadt Klagenfurt eingeladen, ihre Projekte für den sozialen Wohnbau in Feschnig einzureichen (wir berichteten). Gestern wurde die Klagenfurter Architektin Eva Rubin als Gewinnern bekannt gegeben.
"Ihr Entwurf hat gewonnen, weil er viele unterschiedliche Wohneinheiten beinhaltet und Privatsphäre bietet", sagt Stadtplanungsreferentin und Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), die in Zukunft alle Wohnprojekte mit einem Architekturwettbewerb ausschreiben möchte. Das Projekt "Am Mühlgang" umfasst 90 Wohneinheiten, die in drei- bis viergeschoßigen Wohnblöcken untergebracht sind. Diese sind so angeordnet, dass sie zwei Innenhöfe bilden. "Ähnlich einem Dorfplatz mit Spielplätzen und Gemeinschaftsflächen. Die Autos verschwinden in einer Tiefgarage", sagt Architekt Peter Lorenz, der den Juryvorsitz beim Architektenwettbewerb übernahm. Das Gesamtprojekt samt Baukonzept wird von der Stadt an einen gemeinnützigen oder privaten Bauträger verkauft. "Über den Quadratmeterpreis wird die Politik entscheiden", so Mathiaschitz.
Mehr Projekte im Frühjahr
Weitere Wohnprojekte sollen im Frühjahr 2012 in der Keltenstraße und auf dem ehemaligen ASK-Platz in der Ebentaler Straße realisiert werden. In der Keltenstraße sind 200 Wohneinheiten geplant. Bauträger sind die Genossenschaften Kärntner Landeswohnbau und Vorstädtische Kleinsiedlung. In der Ebentaler Straße entstehen 64 Wohnungen. "Die Parkanlage wird sich in die Wohnanlage ziehen. Nach dem Motto: Wohnen im Park", so Georg Wald, stellvertretender Leiter der Stadtplanung. Bauträger ist "Fortschritt".














