"Die Zeitzeugen befragen"
Buch über die Partisanenopfer in Kärnten präsentiert.

Foto © RulitzFlüchltingsansammlung auf dem Bleiburger Feld
Für den Zeitzeugen Othmar Mory (85) aus Bleiburg/Pliberk ist es "eine mustergültige Arbeit". Die Gratulation galt am Montag dem jungen Rosentaler Historiker Florian Thomas Rulitz (31), der sein Buch "Die Tragödie von Bleiburg und Viktring. Partisanengewalt in Kärnten am Beispiel der antikommunistischen Flüchtlinge im Mai 1945" (Hermagoras Verlag) präsentierte. Basis ist die Dissertation von Rulitz an der Universität Klagenfurt. Die Gesamtzahl der Getöteten im Zusammenhang mit Partisanen beziffert er mit weit über 1000. (Die Kleine berichtete). Neben den bekannten Massengräbern gebe es laut Zeitzeugen weitere verborgene im Raum Bleiburg/Pliberk, Lavamünd, Eisenkappel/elezna Kapla und Ferlach. Den Appell von ORF-Journalist Christian Wehrschütz, grenzüberschreitend so viele Zeitzeugen wie möglich noch vor die Mikrofone zu holen, unterstützte Mory.













