Geist und Körper im Einklang
Europas beste Nachwuchs-Orientierungsläufer machen eine Kärnten-Visite, dazu suchen Österreichs Aktive ihre Meister.
ARNOLDSTEIN. Der Gailtaler Ort und der Raum Faaker See stehen ab Donnerstag ganz im Zeichen der Orientierungsläufer, denn dort finden der Junioren-Europacup sowie die österreichischen Staatsmeisterschaften im Orientierungslauf statt. Da wird mächtig was los sein, werden doch rund 800 Aktive zu den Veranstaltungen erwartet.
"20 Nationen senden rund 200 Nachwuchsleute zum Europacup, darunter auch die starken Nordländer sowie die Schweizer", weiß Bernhard Lieber, HSV-Villach-Obmann und OK-Chef. Kärnten ist mit vier Aktiven vertreten. Mit dabei die Geschwister Marlene und Tobias Habenicht (beide SU Klagenfurt), Thomas Polster (HSV Spittal) und Matthias Reiner (Naturfreunde Villach).
Spitzenplatz erwartet
Tobias Habenicht, der nur über die Kurzdistanz startet, hat sich ein klares Ziel gesetzt: "Ich peile einen Platz unter den ersten zehn in meiner Klasse an. Vielleicht komme ich gar unter die Besten fünf", meint der Klagenfurter. Schwester Marlene weilte zuletzt ein Jahr in Skandinavien, wo sie trainierte und an vielen Läufen teilnahm. "Da war ich sehr erfolgreich, konnte mich immer ganz vorne platzieren", erzählt sie.
Gestartet wird in drei Disziplinen. Es beginnt mit dem Sprint (3 km, 20 HM), dann folgt der Staffelbewerb (4,6 km, 170 HM), zu dem 75 Teams erwartet werden. Den Abschluss bildet die Langdistanz (8,5 km, 385 HM). Dabei sind gute Läufer gefragt, aber vor allem die geistige Arbeit ist sehr ausgeprägt, müssen die Kontrollpunkte doch so schnell wie möglich auf den Karten von den Läuferinnen und Läufern erkannt und dann gefunden werden.
Im Rahmen des Europacups kommt es Samstag auch zu den österreichischen Meisterschaften der Elite über die Langdistanz, dazu werden die Staffelsieger am Sonntag ermittelt. Da werden etwa 600 Orientierungsläufer im Einsatz sein. Schnupperläufe für den Nachwuchs runden das Programm schließlich ab. ARNULF PERDACHER















