Für Taupe-Traer sind Spiele in weite Ferne gerückt
Bei der Ruder-WM in Bled belegten Michaela Taupe-Traer und Sara Karlsson im Hoffnungslauf nur Rang drei. Keines der rot-weiß-roten Boote kam auch nur annähernd an einen Olympia-Platz heran.

Foto © GEPAMichaela Taupe-Traer
Bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Bled ist es für Österreichs Equipen blöd gelaufen. Als Letzte erwischte es am Montag Michaela Taupe-Traer/Sara Karlsson. Im Hoffnungslauf der Leichten Doppelzweier belegte das Duo den dritten Rang. Damit verfehlten die beiden Aufstieg in das Semifinale um einen Rang.
Platz drei zu wenig
Die Klagenfurterin und ihre Partnerin lagen vom Start immer an dritter Stelle, hatten nie die Chance, an die zweitplatzierten Italienerinnen heranzukommen. Im Ziel fehlten fast neun Sekunden auf den nötigen zweiten Platz. Danach zog die 36-Jährige einer ernüchternde Bilanz: "Die Enttäuschung ist riesig. Wir haben schon vor Beginn der WM gewusst, dass es sehr schwer wird. Was uns am Montag gefehlt hat, war der Speed hinten hinaus. Bei der Dichte geht es ohne aber nicht, hast du keine Chance."
Die letzte Chance auf eine Olympia-Quali gibt es 2012 in Luzern. Jetzt wartet in zwei Wochen die Europameisterschaft auf das Duo. "Danach werde ich über die Zukunft nachdenken", so Taupe-Traer.















