"Eine positive Entwicklung"
Sonntag startet die Fußballmeisterschaft bei den Damen in der Kärntner Liga und Unterliga mit insgesamt 17 Mannschaften.
KLAGENFURT. Der Frauenfußball wurde in unseren Breiten lange Zeit belächelt, doch hat sich in den letzten Jahren etliches bewegt. Immer mehr Mädchen lassen sich vom Spiel mit dem runden Leder begeistern. Daraus resultierend entstand in den letzten Jahren eine funktionierende Meisterschaft in zwei Leistungsstufen mit der Kärntner Liga und der Unterliga.
In den höheren Leistungsstufen kam es mit Ende der abgelaufenen Saison zu einer Reduktion der zweithöchsten Spielklasse. Aus drei Gruppen wurde die Frauen Liga Süd wegreduziert. Neu sind nun die Gruppen Ost/Süd und Mitte/West. Leider ohne Kärntner Team, aber mit dem FC St. Veit ist Kärnten in der höchsten Spielklasse vertreten. "Der Frauenfußball entwickelt sich in Kärnten äußerst positiv", so Dietmar Lagger vom Kärntner Fußballverband.
Der Kampf um den Titel in der Liga dürfte äußerst spannend werden, denn mit FC Feldkirchen, Bleiburg, St. Veit 1b und Spittal zeigen gleich vier Teams Titelambitionen. Die Tiebelstädter, die ein Opfer der Reduzierung der Frauenliga Süd wurden, gehen mit einem äußerst starken Kader ins Rennen. "Wir haben ein Bundesliga-Team, daher peilen wir die Meisterkrone an", so Obmann Roland Gutsche. Damit wäre Hürde eins geschafft, dann wartet auf den Meister noch das Qualifikationsturnier gegen den steirischen und oberösterreichischen Champion. Ebenfalls eine Klasse höher will der FC St. Veit 1b, der Klub ging heuer eine Kooperation mit Magdalensberg ein. "Sieben Spielerinnen treten nun für St. Veit an, da sie dadurch die Chance haben, auch in der ÖFB-Frauenliga zum Einsatz zu kommen", erklärt Herbert Michl, der Obmann bei Magdalensberg und Verantwortlicher der 1b-Mannschaft in St. Veit ist. Magdalensberg stellt ein blutjunges Team, da ist der Klassenerhalt das erklärte Ziel. MARIO KLEINBERGER















