Klagenfurts Polizei im Beachvolleyball-Stress
100 plus Dunkelziffer Einsätze im Zusammenhang mit dem Beach- volleyball Grand Slam - allerdings nicht auf dem Veranstaltungsgelände.

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Das Beachvolleyball-Großereignis in Kärnten hat nicht nur Akteure und Zuschauer auf Trab gehalten, sondern auch die Polizei. "Im Zusammenhang mit dem Grand Slam hat es rund einhundert Einsätze gegeben", berichtet ein beteiligter Beamter.
Häufigster Grund waren "mangelhaft abgestellte Fahrzeuge", eine Folge des gewaltigen Zuschauerandrangs. Ein bei den Fans ebenfalls beliebtes Delikt waren Unruhestiftungen, also nächtlicher Lärm, oft in Verbindung mit Alkoholisierung. Die dürfte auch bei mehreren kleinen Fällen von Körperverletzung eine Rolle gespielt haben. Wie viele Einsätze in der City auf Grand-Slam-Besucher zurückzuführen sind, wurde nicht erfasst.
Die Polizei legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass alle Zwischenfälle außerhalb des Veranstaltungsgeländes stattgefunden haben, also auf Beachpartys oder Campingplätzen in der Nachbarschaft.
Folgenreichstes Delikt war der Angriff eines unbekannten Burschen auf einen 17-jährigen Schüler beim Haupteingang von Minimundus. Als der junge Steirer die Geldbörse zückte, um zu zählen, wie viel Geld er noch hat, nahm ihm der Unbekannte die Brieftasche weg. Nach einem Streit warf dieser die Tasche auf ein gläsernes Dach beim Haupteingang. Als der Schüler sein Geld holen wollte, stürzte er durch das Glasdach fünf Meter in die Tiefe. Schwer verletzt wurde er ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert.












