Keiner flog so spektakulär wie Paul Klein
Der Ex-KAC-Eishockeyspieler krönte sich in Föderlach zum "Champ of the Ramp". Pech hatte das Wolfsberger Nachwuchstalent Luca Tribondeau.
FÖDERLACH. Es war wieder das erwartete Spektakel, das die vielen Fans bei der zweiten Station der Freeski Sommer Tour 2011 ("Champ oft the Ramp") am Föderlacher Baggersee jubeln ließ.
Die besten 16 Herren und besten vier Damen hatten sich für das Finale qualifiziert, die dann mit einem Style- und einem Techniksprung im K.-o.-System die Siegerin und den Sieger ermittelten. Da zeigte sich, wie sehr sich der Lokalmatador Paul Klein weiter entwickelt hat. Denn im Vorjahr musste der Klagenfurter in Diensten des Freestyle Clubs Villach noch dem Deutschen Johannes Drexel den Vortritt lassen und sich mit Rang zwei "begnügen". Diesmal erwartete er sich schon mehr.
Der 17-jährige Ex-KAC-Eishockeynachwuchsspieler wurde seiner Favoritenrolle auch gerecht. Er distanzierte die starke Konkurrenz aus ganz Mitteleuropa und holte sich souverän den Titel. Hinter Klein landeten Dennis Ranalter aus Tirol und Daniel Walchhofer (Salzburg) auf den Plätzen zwei und drei.
Mit Gianluca Rabitsch (Föderlach) landete ein weiterer Kärntner auf dem 14. Platz. Pech hatte das große Talent Luca Tribondeau (14). Der Wolfsberger erlitt bei einem Trainingssprung beim Aufprall auf dem Wasser eine Trommelfellverletzung und konnte am Bewerb nicht teilnehmen.
Bei den Damen siegte die Wienerin Claudia Kobasa vor den Sloweninnen Tina Medved und Monika Loboda. Nicht am Start war die verletzte Lokalmatadorin Elena Legnar aus Rosegg (19), die im Vorjahr vor Olympiateilnehmerin Nina Pednark gewonnen hatte. WALTER FELDNER
















