Gratzer gewann in Triest
Der Klagenfurter Kugelstoßer Martin Gratzer gewann in Triest und stellte dabei eine neue Jahresbestleistung auf.

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Die Welt ist eine Kugel - zumindest für Martin Gratzer. Seit Jahren zählt der Kärntner zur heimischen Leichtathletik-Elite, einen Anspruch, den der 29-jährige Feldkirchner am Wochenende in Triest eindrucksvoll unterstrich. Mit 17,82 Metern sicherte sich der für den LAC Klagenfurt startende Athlet nicht nur den Sieg, sondern sorgte auch für eine österreichische Jahresbestleistung, blieb aber unter seinem eigenen Kärntner Rekord von 18,72 Metern.
"Die Konkurrenz war nicht besonders stark, es war sicher noch Luft nach oben", bilanziert der studierte Wirtschaftswissenschaftler mit Wohnort Wien, der während der Woche eine Bankfiliale leitet und die freie Zeit vor allem mit Training - und im Auto - verbringt. "Natürlich geht das Pendeln zwischen Klagenfurt und Wien auf die Substanz, doch mein Wechsel zum LAC war ein wichtiger Schritt", sagt Gratzer, dessen Fokus bereits auf den weiteren - dieswöchigen - Wettkämpfen in Laibach (Mittwoch) und Wolfsberg (Wochenende) liegt. Einzig die angeschlagene Physis plagt den mehrfachen Staatsmeister: "Ich kämpfe seit Jahreswechsel mit Schmerzen im Bein und kann wöchentlich nur vier statt sieben Trainingseinheiten absolvieren."
Während die Staatsmeisterschaften in Innsbruck (7. August) als anspruchsvolle Zwischenaufgabe gelten, plant Gratzer bereits für die kommende Saison: Das EM-Limit zwischen 19 und 19,5 Metern gilt als machbar, das Olympia-Limit von 20 Metern als ambitioniertes, aber dennoch dem Trainingsanreiz dienliches Fernziel: "Was mir noch fehlt, ist die Konstanz." Von einer ruhigen Kugel kann also keine Rede sein.















