Kärnten hat neue Partei
Da laut Christa Köfler große Unzufriedenheit in der Kärntner Wählerschaft herrscht, soll eine neue politische Bewegung her. Die "Lebenswerte Partei" will bei der Wahl gegen die "Altparteien" antreten.

Foto © KLZ/TraussnigDas Gründungskomitee der LPÖ: Jakob Pagitz, Claudia Taschwer, Christa und Annegret Köfler (von links)
Große Unzufriedenheit ortet Parteichefin Christa Köfler in der Kärntner Wählerschaft. Nicht umsonst habe man bei der letzten Landtagswahl rund 87.000 Nichtwähler verzeichnet. Deshalb sei es hoch an der Zeit für eine neue politische Bewegung. Seit einem halben Jahr arbeitet eine Proponentengruppe an den Vorbereitungen, Freitag wurde die "Lebenswerte Partei Österreichs" (LPÖ) der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstes Ziel ist die Kandidatur bei den Landtagswahlen in Kärnten 2014.
Weil sich nach dem Bekanntwerden der Parteigründung Interessenten aus Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg gemeldet haben, gibt es den Plan, die Aktivitäten der Partei auf ganz Österreich auszudehnen und flächendeckend bei Wahlen anzutreten.
Das Gründungskomitee
Zum Gründungskomitee gehören Jakob Pagitz aus der Unternehmerfamilie des mittlerweile verkauften Pago-Konzerns, die Wirtschaftsjournalistin und Herausgeberin Christa Köfler, deren Tochter Annegret (Psychologin) und die Journalistin Claudia Taschwer, die die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.
Das Parteibüro am Waagplatz 7 in Klagenfurt stehe ab sofort allen Interessierten offen. Informationen über die neue Partei finden sich auf der Homepage "www.lpoe-oesterreich.at".
Jakob Pagitz über die Intention der Parteigründung: "Viele Menschen warten darauf, dass sich etwas ändert im Land. Wir haben uns an die Parteigründung gewagt, weil es heute leichter ist als früher, über die elektronischen Medien mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten."












