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    Zuletzt aktualisiert: 02.07.2011 um 14:53 UhrKommentare

    "Ich kann vor Angst kaum noch schlafen"

    Eine Müllinsel vor einem Wohnhaus in Klagenfurt-Fischl stand vor Kurzem in Flammen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Nun bangt eine Mieterin um ihre Sicherheit, denn auch die Kellertüren stehen immer offen.

    Mieterin Begusch-Krappinger vor der Fernwärmeübergabestation, die im unabgesperrten Keller steht

    Foto © WeichselbraunMieterin Begusch-Krappinger vor der Fernwärmeübergabestation, die im unabgesperrten Keller steht

    Vergangenen Montag gegen halb eins stand eine Müllinsel vor einem Wohnhaus in Fischl in Flammen. Die Bewohner hörten es laut knallen, als die Container und das Fenster des Müllhäuschens durch die Flammen zerstört wurden.

    Ob es sich dabei um Brandstiftung handelt, ist laut Kriminalpolizei nicht auszuschließen. "Die Spurensicherung ist noch am ermitteln", sagt Bernhard Grilz von der Kripo des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt. Nicht nur aufgrund des Vorfalles bangt Mieterin Martha Begusch-Krappinger um ihre Sicherheit. Denn zu gut sind ihr der Großbrand auf dem Mautner-Markhof-Gelände sowie die Kellerbrände vor sechs Jahren in Fischl noch im Gedächtnis. "In unserem Haus fehlen die ganzen Schlösser an den Kellertüren. Man kann sie nicht absperren und in den Kellerabteilen liegen Decken, Kartons und leicht entflammbare Dinge. Auch die Fernwärmeübergabestation ist dort untergebracht. Ich kann kaum mehr schlafen, aus Angst, im Keller legt jemand einen Brand", sagt die 79-jährige Klagenfurterin, die seit 1969 in der städtischen Wohnung wohnt.

    Doch nicht nur die unversperrten Kellertüren bereiten ihr Sorgen, auch die Eingangstüre, die oft kaputt ist: "Da kann jeder ein und aus gehen. Furchtbar!" Wohnungsreferentin Christine Jeremias versteht die Sorgen der Mieterin: "Die Sicherheit geht vor, wir leiten alles in die Wege."

    Probleme sind bekannt

    Auch der Immobilienverwaltung der Stadt ist das Problem bekannt. "Wir haben bereits eine Firma beauftragt, die bei der Brandschutztüre vom Stiegenhaus in den Keller ein Panikschloss anbringen soll. So kann man vom Keller ungehindert ins Stiegenhaus flüchten, aber vom Stiegenhaus nur mit einem Schlüssel in den Keller gelangen", sagt Leopold Kristoph von der Hausverwaltung. Bezüglich der ständig kaputten Eingangstüre liege eine Anzeige bei der Polizei vor. Dass Mieter leicht Entflammbares im Keller und Stiegenhaus lagern, sei nicht das Verschulden der Stadt: "Alle zwei Jahre gibt es eine Feuerbeschau. Wir schreiben die Mieter an, dann geht es eine Woche gut und dann steht wieder alles im Stiegenhaus."

    KERSTIN OBERLECHNER

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