Urnennischen sollen teurer werden
Gebührenerhöhung von bis zu 160 Euro am Friedhof Annabichl geplant.
KLAGENFURT. Der Zentralfriedhof Annabichl in Klagenfurt beherbergt neben 15.000 Gräbern auch 1300 Urnennischen sowie 65 Urnenschachtgräber. Letztere sollen, wenn es nach dem Friedhofsreferenten Wolfgang Germ (FPK) geht, teurer werden. Denn es ist geplant, die Gebühren um bis zu 160 Euro pro Neuerwerb einer Nische anzuheben.
Gestern tagte der Stadtgarten- und Friedhofsausschuss, doch der Punkt Gebührenanpassung wurde von der Tagesordnung genommen. Grund: Das Thema soll erneut in den Klubs diskutiert werden und nochmals in den Ausschuss kommen. Konkret geplant sind Anpassungen für Urnennischen, Familiennischen, Einzelnischen, Urnenschachtgräber und Sammelschächte. "Die geplante Erhöhung dient ausschließlich der Kostendeckung. Denn die Errichtung einer Familiennische kostet uns zum Beispiel rund 2400 Euro. Die Grabgebühr für zehn Jahre beträgt 387 Euro. Das steht in keiner Relation. Eine Amortisierung tritt erst in circa 62 Jahren ein. Und im Vergleich zu anderen Städten wie Innsbruck oder Eisenstadt sind wir noch immer weit darunter", argumentiert Germ, der aber versichert, dass es für bestehende Urnengräber zu keiner Erhöhung komme und über die Höhe der Anpassung nochmals diskutiert werde. Auch einen einmaligen Baukostenzuschuss von 500 Euro soll es laut Germ nicht geben. KERSTIN OBERLECHNER
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Änderungen. Familiennische von 387 auf 550 Euro; Einzelnische von 193 auf 275 Euro; große Urnennische von 387 auf 550 Euro; Urnenschachtgrab von 269 auf 380 Euro; Sammelschacht von 193 auf 275 Euro.
Dauer. Die Grabgebühr wird für zehn Jahre entrichtet.













