Quargel wieder in heimischen Regalen
Nach dem Listerien-Skandal im Vorjahr verschwand Quargel aus den heimischen Supermärkten. Inzwischen werden laut aktueller AK-Untersuchung aber wieder zwei dieser Produkte zum Kauf angeboten.

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Im Sinne der Konsumenten hat die AK Kärnten beide Erzeugnisse auf Listeria-Bakterien testen lassen. Ergebnis: Verbraucher können den Quargel ohne Bedenken konsumieren. Der Lebensmittelskandal rund um den mit Listerien verunreinigten Quargel der Firma Prolactal GmbH beunruhigte im Vorjahr heimische Verbraucher. Zu Recht, denn der Verzehr führte bei zahlreichen Konsumenten zu Gesundheitsschäden und in einigen Fällen sogar zum Tod. "Das besagte Produkt wurde vom Markt entfernt. Mittlerweile hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) für die Geschädigten Schadensansprüche geltend gemacht", erklärt Susanne Kalensky, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes.
In der Zwischenzeit stehen wieder zwei Quargel-Produkte in Kärntens Supermarkt-Regalen zum Verkauf. Die Handelskette Merkus bietet den in Deutschland produzierten "Bauern Quargel" der Firma Birkenstock um 1,69 Euro je Stück (200 Gramm) an. Das Unternehmen Interspar verkauft derzeit das österreichische Produkt "fettfrei Quargel Natur" von Schärdinger um 1,79 Euro pro Stück (150 Gramm). Um Konsumenten Sicherheit beim Verzehr zu bieten, hat die AK Kärnten Proben der beiden Käseprodukte an die Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten übermittelt, um sie auf Listerien zu prüfen. "Die bakteriologische Testung ergab laut Prüfbericht keinen Grund zu einer lebensmittelrechtlichen Beanstandung", betont Kalensky.
Features
Käse richtig lagern:
- Käse nach dem Einkauf sofort in den Kühlschrank geben
- Eine regelmäßige Reinigung des Kühlschranks vermindert die Keimbildung
- Kondenswasser und Tropfen im Kühlschrank sollten entfernt werden, da Feuchtigkeit das Bakterienwachstum fördert












