Dörfler will den Papst einladen
Landeshauptmann Gerhard Dörfler will die Audienz bei der Visite in Aquileia nutzen, um Papst Benedikt XVI. zu einem Besuch in Kärnten einzuladen. Schon als Kardinal habe der heutige Papst unser Bundesland besucht.

Foto © AP/Andrew Medichini
Beim Papstbesuch am kommenden Samstag in Aquileia wird Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf Einladung des friulanischen Regionalpräsidenten Renzo Tondo an einer Privataudienz von Benedikt XVI. teilnehmen. Wie er der Kleinen Zeitung ankündigt, möchte er die Gelegenheit nutzen, den Heiligen Vater zu einem Besuch in Kärnten einzuladen. Schon als Kardinal habe der heutige Papst Kärnten besucht, er kenne also das Land. Schon im Jahr 2007 war ein Besuch des katholischen Oberhirten in Maria Luggau im Lesachtal geplant. Die Visite war jedoch wegen des großen Medieninteresses kurzfristig abgesagt worden.
Papst Benedikt XVI. hat zur Pontifikalvesper in der Basilika all jene rund 50 Diözesen eingeladen, die einmal dem Patriarchat Aquileia angehört haben. Das reichte dereinst vom Comer See bis nach Ungarn. Von 811 bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gehörten die Landesteile südlich der Drau zum Patriarchat Aquileia, das hierzulande für die Christianisierung gesorgt hat.
Rund 20 Katholiken werden sich am Samstag an einer Reise der Diözese Gurk nach Aquileia beteiligen. Aus jeder Diözese ist nur ein Bus zugelassen. Organisator Siegfried Muhrer vom Reisereferat: "Die Anmeldefrist ist leider schon abgelaufen, die Teilnehmer mussten den Organisatoren in Italien gemeldet werden. Alle, die den Papst "live" sehen wollen, verweist Siegfried Muhrer auf die Messe, die der Heilige Vater am Sonntag, dem 8. Mai, um 10 Uhr im Parco San Giuliano in Mestre liest.














