Kaufleute wollen Party
In Klagenfurt gibt's Österreichs erste Fußgängerzone - und die wird heuer 50. Kaufmannschaft plant großes Fest, die Stadt überlegt noch.
Die Klagenfurter Kaufmannschaft Alter Platz legt sich für das 50-Jahr-Jubiläum der ersten Fußgängerzone Österreichs (Kramergasse, Dr.-Arthur-Lemisch-Platz, Wiener Gasse) im Sommer ins Zeug und präsentierte gestern im Stadtsenat ein Festkonzept. "Einen Monat lang soll gefeiert werden. Geplant sind Modeschauen, Musik, Ausstellungen und mehr", so Sprecherin Cornelia Hübner. Die Stadt ist von der Idee angetan, will aber die Kosten von rund 100.000 Euro nochmals überdenken.
Nägel mit Köpfen wurden hingegen in Sachen Verwaltungsreform gemacht. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Dienststellen Facility Management, Fuhrparkmanagement und Ökonomat ab 1. April zur Dienststelle Beschaffungswesen zusammengelegt werden. "Wir werden im Laufe der Zeit sehen, wie viel Einsparungspotenzial dahintersteckt", sagt Personalreferent Wolfgang Germ (FPK). Auch der Sozial- und Gesundheitssprengel, dessen Hauptaufgabe die Vermittlung von Pflegebetten ist, wandert zur Sozialabteilung: "Soziales und Gesundheit passen gut zusammen. So kann künftig effizienter gearbeitet werden", sagt Gesundheitsreferentin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ).
Weiters wurde auch ein einstimmiger Grundsatzbeschluss für den "Mobilitätsplan für die Innenstadt" der Stadträte Andrea Wulz (Grüne) und Peter Steinkellner (ÖVP) gefasst. "Das ist ein mehrstufiges Maßnahmenpaket, um Wirtschaft, Freizeit, Verkehr und das Leben in der Innenstadt attraktiver zu gestalten", so Steinkellner.














