Leonardo und Sigmund Freud in neuer Pixelung
Der gebürtige Amerikaner Peter Mahler, ein Nachfahre des gleichnamigen Komponisten, vereint Sakrales und Erotisches - zu sehen in der Kleinen Galerie des Künstlerhauses Klagenfurt.

Foto © EHPeter Mahler in der Kleinen Galerie im Klagenfurter Künstlerhaus
Vor wenigen Jahren hat der gebürtige Amerikaner Peter Mahler in Klagenfurt eine neue Heimat gefunden. In der Kleinen Galerie des Künstlerhauses, wo Mahler ein eigenes Atelier unterhält, präsentiert sich der Nachfahre des gleichnamigen Komponisten erstmals in einer schlanken Personale.
Hart an der Grenze zur Gebrauchsgrafik, aber durchaus reizvoll im Ergebnis, präsentieren sich seine von Impressionismus und Pointillismus inspirierten Digitaldrucke, die der 56-Jährige unter den vieldeutigen Titel "Pixelismus und Mahlers unmögliches Dreieck" gestellt hat. Auf der einen Seite des Galerieraumes versammelte der Künstler sakrale Meisterwerke wie Leonardos "Letztes Abendmahl" oder eine Kreuzigungsszene, die sich auch im replizierten und gepixelten Zustand als Unikate darstellen. Im Kontrast dazu stehen erotisch aufgeladene Frauenakte, etwa Ingres "Kleine Badende", deren Betrachter von einem strengen Sigmund Freud gemustert werden. Was sich neben den Schläfen des Psychoanalytikers abspielt, dürfte so manchem Galeriebesucher erröten lassen. Wer sich dies ersparen möchte, braucht dem "unmöglichen Dreieck" nur mit etwas Abstand begegnen.
Peter Mahler in der Kleinen Galerie im Künstlerhaus Klagenfurt; bis 19. März










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