Klagenfurt: Ex-Manager von "G4S" trat zurück
Überraschende Wendung in der Affäre um die Parkraumüberwachung in Klagenfurt: Christian Kahle legte am Freitag seine Funktion als Geschäftsführer der neuen Security-Firma "Leon" zurück.

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Christian Kahle, ehemaliger Kärntner Regionalmanager der Security-Firma "G4S", ist am Freitag als Geschäftsführer der von ihm gegründeten Leon Service und Security GmbH zurückgetreten. Er lege seine Funktion "mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres" zurück, teilte Leon am Freitag in einer Aussendung mit. Kahle war wegen Malversationen bei der Parkraumüberwachung durch die "G4S" in Klagenfurt von 2007 bis 2009 unter Beschuss geraten. Ein vorläufiger Kontrollamtsbericht hatte gravierende Mängel bei der Abrechnung geortet.
Kahle hatte nach seinem Ausscheiden bei der "G4S" Ende 2009 die Firma Leon gegründet. Sein nunmehriges Ausscheiden "geschieht im Einverständnis mit den Gesellschaftern des Unternehmens und dient ausschließlich dem Wohl und Schutz des Unternehmens Leon und seinen Mitarbeitern", hieß es in der Aussendung weiter.
Die "G4S" unter Kahles Leitung hatte in Klagenfurt schon vor Jahren die Parkraumüberwachung übernommen. Erst kürzlich zeigte ein von Bürgermeister Christian Scheider (FPK) in Auftrag gegebener Kontrollamtsbericht Unregelmäßigkeiten auf. Kahles Agenden bei Leon übernimmt bis auf Weiteres Christian Wernig.













