Eine Belohnung ist serviert
Burger-King-Chef verspricht 300 Euro für Hinweise auf jene Täter, die in seinem Lokal Gäste attackierten. Bisher noch keine Spur von Schlägern.

Foto © KoscherAm vergangenen Montag kam es in dem Lokal in der Völkermarkter Straße zu unschönen Szenen
Großes Bemühen, kein Erfolg. So kann man die Entwicklung nach der Schlägerei im Burger-King-Restaurant in Klagenfurt beschreiben. Trotz Fahndung und verstärkter Polizeikontrollen im Bereich Burger King - CineCity - McDonald's gibt's von den Tätern bisher keine Spur.
Wie berichtet, wurden am Montag der Vorwoche gegen 20.30 Uhr in dem gut besuchten Lokal vier Burschen von sieben Jugendlichen angegriffen und teilweise leicht verletzt. Die Schläger ließen von ihren Opfern erst ab, als diese laut nach der Polizei riefen. Die Schlägerbande flüchtete und ist seitdem offenbar untergetaucht.
Keine Kameras
Die Suche nach den Tätern wird erschwert durch den Umstand, dass es von ihnen keine genaue Personenbeschreibung gibt. Laut Opfern handelt es sich bei einem der Schläger um einen asiatisch-stämmigen Burschen. Ein weiterer soll an einer Hand auffällig große Ringe getragen haben. Das war's. Hilfreich wären etwa Fotos aus einer Überwachungskamera. Doch eine solche gibt es im Burger King nicht. "Grundsätzlich bin ich aus Datenschutzgründen dagegen, aber ich werde mir das jetzt genau überlegen", sagt Herfried Rieder. Die beiden anderen Jugend-Treffpunkte in dieser Gegend, CineCity und McDonald's, werden überwacht. "Wir haben Kameras im Innen- und im Außenbereich", sagt CineCity-Geschäftsführerin Maria Laas. "Ohne Kameras geht's leider nicht mehr", sagt McDonald's-Mitarbeiter Patrick Schaupp.
Burger-King-Chef Rieder setzt jetzt auf Bares: Er hat 300 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgesetzt.













