Start-Schuss
Triathlon-Rennserie über olympische Distanz macht am 12. Juni auch in Klagenfurt Station. Veranstalter rechnen mit bis zu 1000 Startern.

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Klagenfurt bekommt einen neuen jährlichen Triathlon über die olympische Distanz. Der "5150" genannten Bewerb - der Titel ergibt sich aus der kumulierten Streckenlänge in Metern inklusive Unterschlagung der letzten Null - wird erstmals am 12. Juni 2011 stattfinden und damit den "UPC Triathlon" ablösen.
Doch es gilt nicht nur der schnöde Namenswechsel: Der in Klagenfurt von Ironman-Veranstalter "Triangle" organisierte Bewerb ist in eine weltweite Serie eingebettet, die sich 2011 auf rund 40 Veranstaltungsorte erstrecken soll und in einem "Welt-Finale" am 4. September im US-amerikanischen Bundesstaat Iowa gipfelt. "Wir wollen Triathlon wieder zum Breitensport machen und eine gute Mischung aus Profis und Amateuren am Start haben", sagt Triangle-Geschäftsführer Stefan Petschnig, der 2011 "an der 1000-Teilnehmer-Marke schrammen" will. Attraktiv soll die neue Serie auch durch striktes Verbot des sonst über die olympische Distanz erlaubten Windschatten-Fahrens werden, Ex-Ironman-Sieger Jürgen Zäck wurde als Kampfrichter an Bord geholt. Die Anmeldung beginnt am 5. Jänner (www.triangle.cc), die Startgebühr beträgt 79 Euro.
Bei den Triathleten sorgt die von der World Triathlon Corporation (WTC), dem Rechteninhaber der Marke "Ironman", initiierte Serie für Aufsehen - gilt sie doch als Kriegserklärung an den Triathlon-Weltverband. "Wir haben mit dem Verband kein Problem, sondern sehen die Synergieeffekte", sagt Petschnig. Nicht ganz uneigennützig: Über die Kurz-Distanz und den "Ironman 60.3" auf der Mittelstrecke ist damit auch für Einsteiger der Weg zum Ironman geebnet. Stichwort: Kosten? "Wir bekommen von der Stadt keine zusätzlichen Fördermittel", bekräftigt der Veranstalter.















