Heiße Einsätze bei Kälte
Es ist Winterhochsaison für die Pannenfahrer von ÖAMTC und ARBÖ in Klagenfurt-Stadt und -Land. Schnee und Eis halten die Teams auf Trab.

Foto © TraussnigStarthilfe geben gehört in der "Wintersaison" zu den Hauptaufgaben des ÖAMTC-Mitarbeiters Wolfgang Zmug
Es ist jedes Jahr so: Wenn es draußen kalt wird, geht es bei uns heiß her", sagt Thomas Jank, Geschäftsstellenleiter des ARBÖ Kärnten. Und jedes Jahr lassen sich die Klagenfurter vom Winter- und Schnee-Einbruch "überraschen". "Eine Winterüberprüfung im Herbst würde vor bösen Überraschungen, wie einer kaputten Batterie, bewahren", so Jank. Bis zu 70 Einsätze haben die ARBÖ-Mitarbeiter in Klagenfurt pro Tag.
Einen Rekordtag gab es vergangenen Freitag für den ÖAMTC Klagenfurt. Ganze 250 Mal mussten die "gelben Engel" ausrücken. "Wenn so viel los ist, wird auch bezirksübergreifend zusammengearbeitet", so Oliver Weber, technischer Leiter des ÖAMTC. Auch am Montag war Klagenfurt "Kältepol" und ÖAMTC-Haupteinsatzort bei minus 13 Grad Celsius.
Fließbandarbeit
"Meistens handelt es sich um Probleme mit Batterien, eingefrorenen Türschlössern, Türen oder vereisten Scheibenwaschanlagen. Mit der Starterbox die Autos wieder zum Laufen zu bringen, ist für uns Fließbandarbeit", so Jank. Nicht in zwei Minuten behoben ist das Problem eingefrorener Flüssigkeiten. Das kann nicht nur bei der Scheibenwischanlage, sondern laut Jang auch bei Dieselfahrzeugen, die mit Sommerdiesel betankt sind, passieren.
"Das Eis können wir nicht wegzaubern, dann hilft nur, das Auto in eine Garage oder Ähnliches zu stellen, damit die Flüssigkeit auftaut", so Jank. Passiert das während der Fahrt mit der Scheibenwischanlage, rät Jank, die nächste Tankstelle oder einen Pannendienst aufzusuchen und die Straße umgehend zu verlassen: "Sozusagen ,blind' zu fahren ist lebensgefährlich."












