"Preisdumping" bei Turm
Die Sanierung des Pyramidenkogel-Turmes war mit sechs Millionen Euro beziffert. Jetzt liegt ein neues Gutachten vor. Die Kosten belaufen sich auf 2,15 Millionen Euro.

Foto © Visualisierung H. Kramer
Am 18. November versprach Finanzreferent Landesrat Harald Dobernig (FPK) bei einer Infoveranstaltung in Keutschach, das Land würde den zehn Millionen Euro teuren Turm-Neubau am Pyramidenkogel mit 3,5 Millionen Euro fördern. Bisher war auch immer die Rede davon, dass eine Sanierung sechs Millionen Euro verschlingen würde. Doch das scheint seit der Gemeinderatssitzung Donnerstagabend anders zu sein.
Das Entwicklungsteam präsentierte ein Gutachten der Klagenfurter "Albert Tripolt Consult Ziviltechniker GmbH". Dieses belegt, dass die Turmsanierung lediglich 2,15 Millionen Euro kosten würde. Konkret heißt es: Mit der Erneuerung des Bestandsturmes und der Neuherstellung der Nebeneinrichtungen wäre ein den bautechnischen und sicherheitstechnischen Erfordernissen entsprechendes Gebäude gegeben, das die weitere Nutzung bis zu 20 Jahren möglich macht.
Jetzt drei Alternativen
"Dieses Sanierungskonzept ist brandschutztechnisch und arbeitsmedizinisch nicht bewilligungsfähig", sagt Bürgermeister Gerhard Oleschko (FPK). Er will Mitte Jänner eine Expertensitzung einberufen.
Jetzt hat Keutschach drei Alternativen zur Auswahl: die 2,15-Millionen-Sanierung, die sechs Millionen Euro teure Sanierung mit diversen Adaptierungen und den zehn Millionen Euro Neubau. "Bei der günstigsten Variante wäre der Turm während des Umbaus benutzbar", so Gemeinderat Albrecht Grießhammer (GEL). Die Mehrheit des Gemeinderates genehmigte 25.000 Euro für eine Positionierungsstudie. Grießhammer: "Sie soll zeigen, bei wem Keutschach mit welchem Turm punktet und welche Investition lohnenswert ist."










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