"Teuerungsausgleich" wurde ausgezahlt
Im Foyer des Verwaltungszentrums der Kärntner Landesregierung ist am Samstag der Kärntner "Teuerungsausgleich" ausgezahlt worden.

Foto © APAGerhard Dörfler hilft tatkräftig mit
Der Andrang war in der Früh so groß, dass die Türen um eine Stunde früher geöffnet wurden als eigentlich geplant. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzlandesrat Harald Dobernig (beide FPK) nutzten die Gelegenheit für Gespräche.
Die Wartenden wurden mit Kaffee und Kuchen versorgt, 100 Euro in bar gab es für Anspruchsberechtigte, bedürftige Familien mit drei oder mehr Kindern erhielten 150 Euro. Am späteren Vormittag ebbte der Andrang deutlich ab. Seit dem vergangenen Jahr gibt es die Auszahlungsaktionen auch in den Bezirksstädten, wer Bares will, muss daher nicht mehr unbedingt nach Klagenfurt fahren.
Den Zuschuss, den der vor zwei Jahren tödlich verunglückte Landeshauptmann Jörg Haider eingeführt hat, kann man sich auch aufs Konto überweisen lassen, im vergangenen Jahr nutzte knapp ein Drittel der Bezieher diese Variante. Die Barauszahlung stößt bei den anderen Parteien stets auf Kritik, die FPK hält jedoch daran fest.
Anspruchsberechtigt sind Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Familienzuschusses. Der Hauptwohnsitz muss seit mindestens zwei Jahren in Kärnten liegen. Zur Auszahlung sind mitzubringen: ein amtlich gültiger Lichtbildausweis, ein Meldezettel, ein Nachweis über den Bezug der Ausgleichszulage bzw. der Wohnbeihilfe, des Kärntner Müttergeldes, des Familienzuschusses. Anträge auf Auszahlung können bis zum 15. März 2011 gestellt werden.















