Die Schwimmer fühlen sich vernachlässigt
Klagenfurter Schwimmsportvereine haben eine klare Vorstellung, wie das neue Hallenbad sein soll: "Funktionstauglich, egal wo es steht."

Foto © APA
Es ist egal, wo es stehen wird. Hauptsache ist, dass wir ein neues Bad bekommen", sagt der Klagenfurter Schwimmsportfunktionär Karl-Heinz Bürger. Seit Jahren wird über den Hallenbad-Neubau diskutiert, die Schwimmer, die täglich für ein volles Bad sorgen, fühlen sich seit Jahren vernachlässigt.
Und das, obwohl seit Jahren klar sei, welche Ansprüche ein Hallenbad erfüllen soll. Damals wurde seitens der Stadtwerke eine Studie durchgeführt. "Es wurde ausgearbeitet, was wir brauchen", so Gerald Knes von den Stadtwerken, der seit sechs Jahren das Hallenbad leitet. Erfahrungswerte zeigen, dass das Bad hauptsächlich von Erholung suchenden Klagenfurtern, Schulklassen und Sportvereinen genutzt wird. "Wir brauchen daher ein 50-mal-25-Meter-Becken, das man in der Mitte mit Schiebewand trennen kann", so Bürger.
Derzeit funktioniere der laufende Betrieb im Bad nur, weil alle Beteiligten Kompromisse eingehen. Schwimmvereine, Triathleten, Schulgruppen und mehr bevölkern das 20-mal-25-Meter-Becken mit acht Bahnen. "Ich möchte allen für ihr Verständnis danken", so Knes.
Projektteam Hallenbad
Über das von Bürgermeister Christian Scheider favorisierte Stadt.Sport.Bad-Projekt habe man die Vereine informiert. Bürger meint aber, dass ein "einfaches, funktionstaugliches" Bad auch unter den kolportierten 40 Millionen Euro umsetzbar sei. Diese Woche wird ein Projektteam Hallenbad installiert.
Features
Hallenbad neu
Das Projekt. Die Stadtwerke können den Badbetrieb im alten Bad (Baujahr 1973) nicht auf lange Zeit garantieren. Das Stadt.Sport.Bad wurde vom Bürgermeister im Frühjahr präsentiert. Als Standort dafür wäre das Messegelände vorgesehen. Ein Investorenkonsortium um die Immobilientöchter Porr und Alpine interessieren sich dafür.












