Amateur-Kicker kassieren mehr als 20.000 Euro
Auch in untersten Klassen gibt es gutes Geld. Aber seit der Wirtschaftskrise hat der Geldfluss merklich abgenommen.
Bis zu 543 Euro kann derzeit ein Fußballer im Amateurbereich als Aufwandsentschädigung im Monat steuerfrei erhalten. Die Realität schaut freilich anders aus. In den Landesligen erhalten Durchschnittskicker ein monatliches Fixum von 450 bis 700 Euro, so manche Besserverdiener kommen laut einem Insider auf 1000 bis 1500 Euro, die Punkteprämien nicht eingerechnet. Für ein Unentschieden werden bis zu 100 Euro, für einen Sieg bis zu 300 Euro bezahlt. Bei dreißig Punkten kann ein Kicker mit seinem Hobby acht- bis zehntausend Euro auf sein Konto einspielen, Spitzenwerte liegen gar jenseits der 20.000-Euro-Marke. Ob dies alles über die reguläre Buchhaltung läuft, ist zumindest fraglich. Die Finanzierung wird von privater Seite (Sponsoren, Mäzene) übernommen.
Nicht nur in der Kärntner Liga, auch in der Unterliga und den tieferen Klassen kann so mancher Kicker auf einen runden Tausender monatlich kommen. Nicht immer aber werden die zugesagten Beträge von den Funktionären auch ausbezahlt.
Vereinzelt kehrt Vernunft ein, denn der Geldfluss aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand hat seit der Wirtschaftskrise merklich abgenommen. "Mich haben die Vereinsaktivitäten einige Tausend Euro gekostet", erzählt ein namhafter Funktionär. Jetzt arbeitet sein Klub auf Sparflamme und hat finanziell keine Sorgen. Dies ist aber derzeit noch eine der wenigen Ausnahmen.










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