Heimdebüt für die Wildcats
Für die Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt beginnt heute mit dem Spiel in Amstetten die Volleyball-Bundesliga-Saison.
KLAGENFURT. Die Mannschaft von den Wörther-See-Löwen ist in der höchsten österreichischen Liga tätig, zum Verdienen gibt es für die Aktiven nur äußerst wenig. So müssen sich die Legionäre aus Nordamerika mit einem Monatssalär von 400 Euro zufriedengeben. "Es sind alles Studenten, die hier auf der Uni inskribiert sind", erklärt Obmann Johann Huber. Mehr könnte sich der Klub auch nicht leisten, denn für den gesamten Spielbetrieb (sieben Kampfmannschaften, 20 Nachwuchsteams) stehen maximal 150.000 Euro zur Verfügung.
Trotz des mageren Budgets wollen die Klagenfurter in der Bundesliga um die vorderen Plätze mitmischen. "Mindestziel ist das Erreichen der Play-offs, da müssen wir zumindest Fünfter werden", erklärt Trainer Hans Huber. Neben den sieben Legionären zählen die Beachvolleyballer Xandi Huber und Robin Seidl zu den Stützen des Teams.
Zuletzt gab es ein kurzes Trainingslager in Lignano, dabei schaute sich die Truppe auch einige Spiele der Weltmeisterschaft an. Darunter ein Match zwischen Kanada und Serbien. Bei den Nordamerikanern spielte Adam Simac, der noch vor zwei Jahren bei den Löwen engagiert war. "Für unsere vielen jungen Spieler ein guter Motivationsschub", ist Coach Huber überzeugt.
In der MEVZA-Liga der Damen feiern die Girls von ATSC Wildcats Klagenfurt heute (19.30, Lerchenfeld Halle) ihr Heimdebüt. Die Wildkatzen treffen dabei auf Dobrastav Bratislava. Die Slowakinnen zählen zu den großen Titelfavoritinnen, da wird es für die junge Heimmannschaft (Durchschnittsalter 19,2 Jahre) nicht einfach werden, Punkte zu holen. MARIO KLEINBERGER















