Entspannte Stimmung nach der Seifenoper
Auf der Bühne aß nur der Titelheld. Nach der vollbrachten Uraufführung von "Koukourgi" schob sich im Stadttheater Klagenfurt die heimische Prominenz zum Buffet.

Foto © RainigKoukourgi-Genießer: Reinhard Iro (Treibacher), Monika Kircher-Kohl (Infineon), Martin Traxl
Stellen Sie sich vor, Sie leben im Paris vor 200 Jahren, es gibt kein Fernsehen, Sie gehen in eine von 20 Opern und sehen eine Soap", warb ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer gleich bei der Premierenfeier um Kundschaft für die heutige 3sat-Übertragung von "Koukourgi" (siehe Seiten 80/81). Für Gerda Fröhlich war die Cherubini-Oper "eine Petitesse", zu der die langjährige Intendantin des Carinthischen Sommers ihre Mutter, die exakt am Donnerstag den 92. Geburtstag feierte, ins Theater entführte.
Herbert Wochinz, Alt-Intendant des Stadttheaters schlich sich sofort davon, während sein Nachnachfolger Josef E. Köpplinger im ersten Stock die Gratulationen zu seiner Inszenierung entgegennahm. In Feierlaune sah man u. a. den Maler Ernst Fuchs, Bischof Alois Schwarz, Superintendent Manfred Sauer, Musikverein-Chef Ernest Hoetzl, MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger-Grundnig, vom ORF Reinhard Scolik und 3sat-Redaktionsleiter Hubert Nowak sowie ORF-Kulturchef Martin Traxl. Anstelle von Köpplingers Intendanten-Kollegen sah man viele bekannte Gesichter aus der heimischen Politik und Wirtschaft. Und Anni Finger, Witwe des legendären "I wer narrisch"-Edi Finger, beendete ihren alljährlichen Sommerurlaub daheim diesmal im Stadttheater.














