Über eine halbe Stunde in Dornenhecke gefangen
Ein 27-jähriger Fußballfan fiel in eine stachelige Hecke und versuchte verzweifelt sich daraus zu befreien - vergebens. Die Feuerwehr musste mit Sägen und Bolzenschneidern anrücken. Die Rettung brachte den Mann ins Klinikum Klagenfurt.

Foto © KLZ/Erwin Scheriau
Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte in der Nacht auf Samstag die Klagenfurter Berufsfeuerwehr: Sie musste mit Sägen und Bolzenschneidern ausrücken, um einen in einer 2,5 Meter hohen Dornenhecke gefangenen Fußballfan zu befreien. Der 27-jährige Austria Klagenfurt-Fan aus Gnesau war gegen 23 Uhr vom Auswärtsspiel des Klubs in Leoben zurückgekommen. Nachdem er beim Stadion aus dem Bus gestiegen war, machte er sich auf dem Weg zu einem Gasthaus in der Hubertusstraße. Er nahm die Abkürzung über eine Wiese. Das wurde ihm zum Verhängnis. Denn mit einer "stacheligen" Falle hatte er wohl nicht gerechnet.
"Als er über einen Zaun stieg, blieb er hängen und stürzte dann in eine Dornenhecke", sagt Polizeijurist Johann Darmann von der Bundespolizeidirektion. Eine halbe Stunde lang versuchte der 27-Jährige verzweifelt sich aus der hohen Hecke zu befreien. Als er keine Chance mehr sah, griff er erschöpft zum Handy und alarmierte die Polizei. Die herbeieilenden Beamten schafften es jedoch auch nicht den bereits erschöpften und durch die Dornen verletzten Fußballfan aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sie alarmierten deshalb die Berufsfeuerwehr. Diese rückte mit den entsprechenden Geräten an. "Wir haben die Äste dann weggeschnitten", sagt Brandkommissär Otto Sommer. Der leicht verletzte Fußballfan wurde mit der Rettung ins Klinikum Klagenfurt gebracht.












