Bub auf Rad von Auto angefahren und verletzt
In Klagenfurt wurde ein neun Jahre alter Bub von einem Auto angefahren und verletzt. Als der Vater an die Unfallstelle kam, versetzte er dem Unfalllenker drei Faustschläge ins Gesicht.

Foto © APADer Bus war ohne Licht und Helm unterwegs
Turbulente Szenen spielten sich Sonntagabend in Klagenfurt-Hörtendorf ab: Ein Kind wurde auf seinem Fahrrad von einem Auto erfasst. Der Vater des Buben, der kurz danach an der Unfallstelle eintraf, versetzte dem Autolenker drei Faustschläge ins Gesicht.
Es war gegen 20.45 Uhr. Ein Angestellter (19) aus Poggersdorf fuhr auf dem Schülerweg in Richtung Westen und beabsichtigte, die Kreuzung mit dem Fontaneweg in gerader Richtung zu überqueren. Zur gleichen Zeit bog ein neunjähriger Schüler - laut Polizei, ohne auf den Verkehr zu achten - in den Schülerweg ein. Er wurde vom Auto erfasst, gegen die Windschutzscheibe geschleudert und über die Motorhaube auf die Fahrbahn geschleudert. Das Kind wurde mit Prellungen an den Knien und einer Gehirnerschütterung ins Klinikum Klagenfurt gebracht.
Der Bub war laut Polizei mit einem unbeleuchteten Rad und ohne Helm unterwegs. Zudem darf er noch nicht ohne Begleitung auf einer öffentlichen Straße Rad fahren. Der Autofahrer wurde durch die Schläge des Vaters verletzt. Laut Gemeinderat Stefan Tschinder ist die Unfallstelle unübersichtlich. Die Sicht werde zudem durch eine relativ hohe Mauer (Zaun eines Hauses) eingeschränkt. Tschinder fordert jetzt Sicherheitsmaßnahmen.
Schüler stürzte über Mauer
Am Montagnachmittag fuhr ein 12-jähriger Schüler aus Stall im Mölltal mit seinem Mountainbike auf einer abfallenden Wiese zum Elternhaus. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit konnte er sein Fahrrad nicht mehr rechtzeitig abbremsen, stürzte über eine 1,10 Meter hohe Natursteinmauer und prallte auf einem ebenen gepflasterten Untergrund auf. Er erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach medizinischer Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C7 ins BKH Lienz geflogen.














