Spielplatz in der Stadt fehlt
SPÖ Klagenfurt und Kaufleute fordern Spielplatz am Alten Platz. Jetzt wird nach Sponsoren gesucht.
Für "Große" gibt es in der Klagenfurter Innenstadt genügend Angebote, wie man sich die Zeit vertreiben kann: Kaffeehäuser, Bars, Restaurants und zahlreiche Geschäfte. Attraktionen für "Kleine", die die Erwachsenen begleiten, gibt es kaum. Seit geraumer Zeit vermisst unter anderen die Klagenfurter SPÖ einen Spielplatz am Alten Platz. Mit dieser Forderung unterstützt Gemeinderätin Ruth Feistritzer die ansässigen Kaufleute, die seit zwei Jahren einen Spielplatz fordern.
"Wir wollen Kinder und Leben zurück in die Innenstadt bringen", so Cornelia Hübner von der Interessengemeinschaft Fußgängerzone. "Die schattige Kreuzung zwischen Wiener- und Kramergasse wäre perfekt dafür geeignet", meint die Sprecherin der Kaufleute. Die Interessengemeinschaft Fußgängerzone suche derzeit noch nach geeigneten Sponsoren, um das Projekt in die Tat umzusetzen.
Attraktiver gestalten
Feistritzer will die Attraktivität der Innenstadt für Mütter und Familien heben. "Als Frau ist man in der Innenstadt mit Kinderwagen gern gesehen. Doch sobald die Kleinen laufen können, ist man unerwünscht", so die Bezirksfrauenvorsitzende. Sie will Österreichs älteste Fußgängerzone für Kinder attraktiver gestalten, damit sie auch als Erwachsene noch auf den Alten Platz zurückkommen. Auch die Gastronomen am Alten Platz befürworten die Idee. Bruno Nadolf, Chef der Bar Italia: "Dann können die Erwachsenen ungestört einkaufen, während ihre Kinder spielen."
Der zuständige Stadtrat Wolfgang Germ (FPK) steht dem Anliegen offen gegenüber, jedoch müsse man das Projekt erst in das Budget aufnehmen. "Dann kann zumindest für nächsten Sommer eine Lösung gefunden werden."














