Elternvereine der Viktringer Volksschulen ärgert Sparstift
Drei erste Klassen der Volksschulen 19 und 20 werden zusammengelegt, obwohl es genügend Schüler gäbe.

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Mit flauem Gefühl starten die Eltern der Schüler der Viktringer Volksschulen 19 und 20 in die Ferien. Die Schulen werden zusammengelegt. Aus nun drei ersten Klassen werden zwei.
"Eine Klasse wird aufgeteilt, die Schüler werden nach einem anderen Schwerpunkt unterrichtet", sagt Christian Perchtold, Elternvereinsobmann-Stellvertreter der VS 19. Bis zum Ende des heurigen Schuljahres habe der Elternverein um den Erhalt der Klassen gekämpft. Aus bisher 49 Schülern würden durch Neuanmeldungen sogar noch 51 werden. Bei einer maximal erlaubten Schüleranzahl von 25 überschritte die 51. Anmeldung die Grenze. Eine dritte Klasse müsste her. "Der 51. Mutter sagte man, sie könne ihr Kind in die Viktringer Schule schicken, wenn ein anderes ginge. Um keine drei Klassen machen zu müssen", so Perchtold. Die 51. Mutter sei aber eine alleinerziehende Anrainerin mit einem zweiten beeinträchtigten Kind - ein sozialer Härtefall.
Gesetzlich gesehen scheint alles in Ordnung. "Klagenfurt-Stadt ist ein Schulsprengel. Bei drei Klassen hätten wir 13 Schüler pro Klasse, während in anderen Schulen der Stadt Plätze frei sind. Eine Schulklasse kostet rund 75.000 Euro im Jahr. Ein Schulweg von bis zu einer Stunde ist zumutbar", so Gerhild Hubmann, Leiterin der Schulabteilung des Landes.












