Die süßen Seiten von Klagenfurt
Süß, süßer, Klagenfurt! Die Kleine Zeitung hat sich bei den bekanntesten Chocolatiers in Klagenfurt umgesehen und nach ihren neuesten Kreationen gefragt.
Sie ist beliebt bei Alt und Jung, zergeht auf der Zunge und soll laut Wissenschaft bei Menschen Glückshormone freisetzen: Schokolade. Nachdem vergangenes Wochenende das Schokoladenfest "Chocolando . . . in Tour" erfolgreich über die Bühne ging, hat sich die Kleine Zeitung in der Landeshauptstadt umgesehen - ganz nach dem Motto: Auf der Suche nach den Schokoseiten von Klagenfurt.
Der erste Schokoladengeruch kommt aus den City Arkaden. Dort hat nämlich erst vor drei Wochen das Schokoladengeschäft "Art de Chocolat" eröffnet. "Die Menschen sollen bei uns nicht bloß Schokolade kaufen, sondern auch zufrieden damit sein", sagt Shop-Leiterin Marinka Dobnik, von der auch die Schokoladenkreationen stammen.
Einzigartig in Österreich
In ganz Österreich soll es laut ihr kein derartiges Geschäft geben. Besonders auffallend sind die kleinen Schokotörtchen, die man auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen bestellen kann. "Wir bieten über 40 verschiedene Pralinensorten an. Alles ist handgemacht", so Dobnik. Ebenso findet man in den City Arkaden die Confiserie "Hussel", die mit Trüffelsorten und Schokolade mit rotem Pfeffer aufwartet. Ein Highlight sind derzeit die aus Schokolade gegossenen Käfer.
Der Geruch nach Süßem führt weiter zum Alten Platz. Dort befindet sich seit 1763 das traditionelle Geschäft "Zehrer". "Wir bekommen unsere Schokolade aus Frankreich und alles wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt", sagt Geschäftsführer Peter Nimmervoll. Besonderheiten im Hause sind neben handgemachten Schokotorten auch die "Fotopralinen", die mit individuellen Fotos verziert werden. Schokolade ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern macht auch glücklich. "Ja, das kann ich bestätigen", so Nimmervoll.
Wer weiter auf der Suche nach Glückshormonen ist, wird auch bei der Schokoladenmanufaktur Musil fündig. Dort kann man allerdings nur noch über das Internet bestellen. "Wir haben über 5000 verschiedene Schokoformen. Man kann alles anfordern", sagt Bernhard Musil. Dort gibt es zum Beispiel eine Notenserie aus Schokolade oder eine süße CD - so kann Musik nicht nur durch die Ohren, sondern auch durch den Magen gehen. Mahlzeit!
Features
SCHOKOLADE
Geschichte. Das erste Mal wurde der Kakaobaum vermutlich 1500 v. Chr. genutzt. Um 600 n. Chr. wurde der Kakao dann von den Maya angebaut. Die Azteken gaben dem mit kaltem Wasser vermischten Kakaogetränk den Namen: Xocolatl.












