Hier wird jede Menge Kultur serviert
Neben der Musik gibt es im Theatercafé auch ganzjährig Ausstellungen: Derzeit etwa gibt Petar Waldegg "Eckdaten" preis.

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Seit mittlerweile 15 Jahren betreibt Veronika Salcher das Theatercafé vis-à-vis vom Klagenfurter Stadttheater. Und schon längst ist sie selbst unter die Kulturveranstalter gegangen: Zweimal monatlich bietet sie von September bis Mai Konzerte an, und zwar jeweils eines aus dem Bereich Jazz (organisiert von Primus Sitter) und Klassik: "Aus Eigeninteresse und weil sich Kultur und Wirtschaft gut verbinden lassen", so die engagierte Wirtin, die die Konzertreihe zur Gänze aus eigener Tasche finanziert. Um Subventionen suche sie "aus Prinzip" nicht an, schon um unabhängig zu sein. Und Eintritt verlangt sie nicht, weil sie die Konzerte "als Service für die Gäste" versteht. Die kommen gerne und regelmäßig, um in entspannter Atmosphäre, aber trotzdem konzentriert den Aufführungen zu lauschen. Darauf legt Veronika Salcher großen Wert: "Das Publikum soll bei uns wirklich zuhören." Im "Notfall" holen sich zu laute Gäste da schon einmal eine freundliche Rüge.
Das wird auch am Sonntag so sein, wenn das Carinthia Saxophonquartett "Neues und nicht mehr ganz Neues" serviert (ab 17 Uhr). Organisiert wird die Klassikreihe, die ihren zehnten Geburtstag feiert, von Thomas Unterrainer. Der 38-jährige Klarinettist braucht über mangelndes Interesse nicht zu klagen: "Mittlerweile fragen viele Musiker, ob sie bei uns auftreten dürfen." Das letzte Konzert der Saison wird übrigens am 16. Mai das Aoide-Ensemble bestreiten.
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Carinthia Saxophonquartett. 18. April, 17 Uhr, Theatercafé Klagenfurt (Theatergasse 9). Eintritt frei














