Fahndung nach Messerstecher
Schüler (18) wurde in der Klagenfurter Innenstadt bespuckt und dann mit einem Messer am Arm verletzt. Vom Täter fehlt bislang jede Spur.

Foto © Weichselbraun
KLAGENFURT. In Klagenfurt geht die Angst um: Schon wieder wurde nachts in der Innenstadt ein unbeteiligter Passant mit einem Messer bedroht und verletzt.
Gestern, kurz vor 3 Uhr früh, machten sich ein Klagenfurter Schüler (18) und sein gleichaltriger Freund aus St. Veit auf den Weg nach Hause. In der Spitalgasse wurden sie plötzlich von drei unbekannten Burschen beschimpft. "Da die beiden die drei nicht kennen, fragten sie, warum sie das tun, ob nicht vielleicht eine Verwechslung vorliegt", sagt Johann Melischnig von der Bundespolizeidirektion. Das brachte die drei noch mehr in Rage, sie bespuckten daraufhin die beiden 18-Jährigen. Und dann zog einer der drei Männer aus heiterem Himmel ein silberfarbenes Messer aus seiner Jackentasche und verletzte damit den Klagenfurter Schüler an der rechten Hand. Anschließend flüchteten der Messerstecher und seine Komplizen. Der Schüler musste ärztlich behandelt werden.
Die Fahndung nach den drei Tätern läuft auf Hochtouren. Der Haupttäter dürfte zwischen 17 und 18 Jahre alt sein. Er ist 185 Zentimeter groß, schlank und hat kurze, gegelte, braune Haare. Er war mit einer braunen Jacke und verwaschenen blauen Jeans bekleidet. Laut Polizei handelt es sich um einen Südländer. Seine Komplizen dürften ebenfalls Jugendliche sein.
Erst vor wenigen Tagen wurde ein 22-jähriger Messerstecher zu einer unbedingten Haftstrafe von 21 Monaten verurteilt. Der Drogenabhängige hatte im Jänner einem ihm unbekannten Schüler vor der Justizanstalt mit einem Messer in den Bauch gestochen.
CLAUDIA BEER-ODEBRECHT










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